Marokko

Seine Schönheit ist unbestritten. Marokko ist ein Land zwischen Orient und Moderne. Es sind die Gegensätze, die dieses Land so reizvoll machen: Zinnenbekrönte Kasbahs, Art Deco Villen und moderne Glasfassaden, malerisch gekleidete Berberfrauen und emanzipierte Geschäftsfrauen, stolze, traditionsverbundene Nomaden und kritische Erneuerer.

Gerne wurde und wird Marokko immer wieder als Filmkulisse gewählt, und Marrakesch ist beim Jetset beliebter den je. Marokko war nie eine Billigdestination, trotzdem oder gerade deshalb zieht es immer mehr Besucher an, kombiniert es doch die unterschiedlichsten Eigenschaften. Baden im Atlantik an langen Sandstränden ist ebenso möglich wie aufregende Geländewagentouren durch das mächtige Atlas-Gebirge oder Bummeln durch faszinierende, malerische Altstädte.

Geographisch läßt sich Marokko in vier landschaftlich recht unterschiedliche Gebiete einteilen, Die Zentralebene, die Gebirgsregionen der Atlasketten (ohne Anti-Atlas), das Steppenhochland und die Sahararegionen (mit Anti-Atlas). Entsprechend vielfältig ist die Flora und Fauna.

Die Mittelmeerküste weist eine mediterrane Vegetation auf, die sich kaum von der Südspaniens unterscheidet. Hier finden wir Pinien, Zwergpalmen und Obstbäume, wie Zitrusfrüchte, Pfirsiche, Granatäpfel und Oliven. Die Zentralebene zeichnet sich durch dichte Buschwälder aus durchsetzt mit Ulmen, Pappeln und Eschen. Nach Süden zu folgt der allmähliche Übergang zur Steppe, einer mit Kakteen und Agaven durchsetzen Graslandschaft. Bei Marrakesch tauchen die ersten Dattelpalmen auf.

Kontrastreiche Landschaften vom grünen Norden bis in die Wüstengebiete im Süden.

Dichte Wälder mit Eichen und verschiedenen Nadelbäumen finden wir im Rif-Gebirge und im westlichen mittleren Atlas. Jenseits des Gebirgskranzes ist die Vegetation sehr karg.

Die Fauna Marokkos ist wie die Flora sowohl mediterran als auch subtropisch-saharisch geprägt. Zu den einheimischen Vogelarten gesellen sich im Winter zahlreiche europäische Zugvögel. Im Süden des Landes gibt es viele Schlangenarten.

So köstlich die heimische Küche Marokkos auch ist, der Marokkaner isst kosmopolitisch. Nicht nur in den Badeorten, auch in den Neustädten von Fés, Marrakesch, Meknes, Rabat und Casablanca findet man französische, italienische, spanische, japanische und chinesische Restaurants – die Vielfalt der Küchen ist so groß wie die marokkanischen Landschaften.

Weiterhin fallen diese Restaurants durch Musik- und Tanzdarbietungen, aber auch durch ihre Einrichtung auf. Sie glänzen häufig durch ihren sehr aufwändigen traditionellen maurischen Stil. Es gibt Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel, bis hin zu preiswerten Straßenständen.