La Palma

Unvergesslich ist ein Ausflug auf den Roque de los Muchachos

La Isla Bonita (die schöne Insel) wird La Palma gerne von den Einheimischen genannt. Die nordwestlichste der Kanarischen Inseln ist eigentlich nur die Spitze eines untersseischen Vulkans und somit die höchstgelegen Insel der Inselgruppe. Die regenreichen Westwinde bescheren der Insel eine üppige Vegetation, grüne Landschaften und große Blumenpracht.

La Palma ist ein Wanderparadies. Begleitet vom Grün der Vegetation und dem Blau des Himmels führt uns ein Netzt von Wanderwegen über diese faszinierende Insel; vom einfachen Spaziergang durch farbenfrohe Gärten bis hin zum wilden Trekking auf die Gipfel des Bejenado oder Birigoy, nicht zu vergessen die Wanderwege zu den Quellen von Marcos y Cordero oder in die Caldera de Taburiente, dorthin, wo der wunderbare Wasserreichtum der Insel sichtbar wird.

Caldera de Taburiente

In der Caldera de Taburiente

Das teilweise unzugängliche Gebiet ist ein 8 km weiter und 2000 m tiefer Kraterkessel und schließt einen Hauptteil des Barranco de las Angustias (die Schlucht der Todesängste) und den Barranco del Rachuelo (Schlucht des Bächleins) sowie den südlichen Abhabng des Pico Bejenado mit ein.

Das Landschaftsbild im Park ist geprägt durch schroffe Grate, tiefe Schluchten in denen kristallklares Wasser zu Tale stürzt, sowie Vulkangestein in unterschiedlichsten Formen. Erkaltete Lavaströme in grau oder Kegelstümpfe aus gelben, violetten und roten Pyroklasten sind hier keine Seltenheit.

Eindrucksvoll schieben sich die Wolken über den Rand der Caldera

An der Verbindungsstraße zwischen St. Cruz de la Palma und Los Llanos des Aridane erreicht man das Visitor Center. Von hier haus geht die Zufahrtstraße zum Park ab und führt hinauf zum Mirador, der wundervolle Ausblicke in den Krater erlaubt.

Den eindrucksvollsten Blick in den Krater hat man jedoch vom Gipfel des Roque de los Muchachos. Hier steht auch eine der besten Sternwarten der Welt. Von hier aus führt ein Wanderweg am Kraterrand entlang bis zur Südspitze der Insel.

Santa Cruz de La Palma – Nachbildung von Christopher Kolumbus und Schiff

Santa Cruz de La Palma

Santa Cruz stellt das Inselzentrum dar, als Haupt- und Hafenstadt und wichtigstes Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum. Auf der Ostseite gelegen, kann man sehr schöne historische Adels- und Bürgerhäuser, Kirchen und Klöster aus dem 16. und 17. Jh besichtigen. Südlich der Stadt kommen die Urlaubsflieger auf dem Airport La Palm (SPC) an.

Neben Santa Cruz sind noch die Städtchen Los Llanos de Aridane mit einem guten Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Unterhaltungsmöglichkeiten, Puerto Tazacorte gestaltet von Cesar Manrique, Puerto Naos mit dem wohl schönsten Strand der Insel, Fuencaliente mit den Salinen und Puntagorda mit dem größten Markt der Insel jeden Samstag, zu nennen.

Sportbegeisterte finden auf La Palma, vom Wandern und Schwimmen mal abgesehen, hervorragende Bedingungen für´s Radfahren, Gleitschirmfliegen, Klettern und Canyoning.

Persönlicher Tipp: Kehren Sie ein in einen der zahlreichen Kioske am Strand. Unter Kiosk versteht man auf La Palma relativ einfach eingerichtete Strandlokale mit fangfrischem Fisch. Dazu reicht man die auf den Kanaren typischen Papas Arrugadas und Mojo Sauce. Das sind kleine runzilige Kartoffeln in Salzkruste. Mojo Sauce gibt es in grün, Mojo verde mit verschiedenen Kräutern und rot, Mojo rojo mit Paprika und Koblauch.