Irland

Céad Míle Fáilte – 100.000 Mal Willkommen in Irland!

Tanja Hammerl - Slieve League Irland
Die Klippen von Slieve League im County Donegal sind weniger berühmt aber nicht weniger beeindruckend wie die „Cliffs of Moher“

Endlose Weiten, tiefblaue Seen, dramatische Bergjkulissen, Moorlandschaften, grüne Wiesen, Weiden, gelb blühender Ginster, Rhododendrenbüsche: So zeigt sich das landschaftliche Bild von Irland. Aufgrund des milden Klimas durch den Golfstrom haben sich überall tropische und subtropische Gewächse, vor allem die neuseeländischen Palmen, verbreitet.

Das und der süße, kokosartige Duft des Ginsters lassen manchmal daran zweifeln, dass man sich im Norden Europas aufhält. Die Küste ist ein einmaliges Schauspiel aus Klippen, weiten Sandstränden und vorgelagerten Inseln und immer wieder erfüllt die Augen sattes Grün. Man sagt, es gäbe „40 Shades of Green“ (40 Grünschattierungen) in Irland, was ihr auch den Beinamen „die grüne Insel“ einbrachte.

In den kühleren Monaten ist die Luft erfüllt vom typischen Rauch des Torffeuers, das auch heute noch in vielen Kaminen lodert. Das typische Irland lässt sich gut mit einem Pub-Besuch erleben. Regelmäßig finden spontane Céilidh (gesellige Zusammenkünfte) statt. Bei einem Pint Guinness holen die Iren gerne mal ihre Instrumente heraus, und schon ist die Party im Gange.

Das größte, das Céili Mor findet jedes Jahr am 17. März am St. Patricks Day statt. Dann tanzt ganz Dublin auf den Straßen. In jedem Iren stekct ein Musiker, so findet man kaum einen Iren, der nicht ein Instrument spielt, in einem Chor singt oder in einer „Irish-Dancing“-Gruppe mitmacht.

In Irland ist eigentlich jeder Flecken sehenswert. Die meisten Touristen besuchen Dublin mit Umgebung, welches alleine schon mindestens eine Woche füllt. Ein belieter Urlaubsort ist außerdem Donegal. Zahlreiche Engländer haben sich dort Ferienhäuser oder -wohnungen zugelegt.

Tanja Hammerl - Celtic Cross
Die typischen Keltischen Kreuze findet man überall auf der Insel.

Auch der Süden um Cork ist für Besucher reizvoll, nicht zuletzt, weil es eine direkte Fährverbindung vom Festland gibt. Galway lockt mit einem eigenen Flughafen die Touristen in den Westen der Insel. Aber auch das Landesinnere mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten darf bei keinem Irland Aufenthalt wirklich fehlen.

Mit dem Mietwagen lässt sich die Insel bestens erkunden. An jeder Ecke warten Bed & Breakfasts darauf Gäste zu beherbergen und am Morgen mit einem original „Full Irish Breakfast“ reichlich satt in das nächste Abenteuer zu schicken. Zu sehen und zu erleben gibt es reichlich und sei es einen Laprachaun fangen zu wollen. Die kleinen Kobolde wohnen der Saage nach am Ende des Regenbogens und hüten einen Sack Gold.

Geht einem Iren was schief, oder fällt irgendwo etwas um bzw. runter, war es unter Garantie ein Laprachaun, der wieder mal Schabernack treibt. Die Seele der Iren ist fromm, die meisten sind katholisch und gehen jeden Sonntag in die Kirche. Der Glaube ist seit St. Patrick tief verwurzelt und gibt den Inselbewohnern Kraft. Dennoch sind die Iren durchaus modern. Und auch der keltische Einfluss ist überall sichtbar, auf den die Iren zu Recht stolz sind.

Tanja Hammerl - Straßenschild in gälischer Sprache
Übersetzt heißt es „Nach Bunbeg“.

Besonders die Irische Sprache ist noch überall zu finden. Im Westen wird sie häufig noch im Alltag gesprochen, im Osten der Insel ist eher Englisch im Gebrauch. Eine Initiative zum Erhalt dieser Uralten Sprache hat erreicht, dass heute an den Schulen wieder Irish gelehrt wird und so sprechen zunehmend wieder viele junge Iren und Irinen gälisch.

Straßenschilder in gälischer Sprache sind eine Herausforderung der besonderen Art für Touristen, die mit dem Mietwagen im Westen unterwegs sind. Im Osten sind sie meistens zweisprachig in Gälisch und in Englisch. Das für Touristen erst mal wichtigste Wort ist „sláinte“ (Gesundheit). Das Irische „Prost“ sollte jeder für seinen Pub-Besuch drauf haben. Auch die Schotten sprechen Gälisch. Dort sagt man allerdings „Sláinte mhath“ (gute Gesundheit) für Prost.